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Oberndorf ist ein idyllischer kleiner Ort im Herzen des Ostelandes.

Abseits der großen Verkehrsströme und touristischen Ballungszentren findet der Gast hier eine friedliche Rückzugsmöglichkeit.

Gleichzeitig bietet Oberndorf den idealen Ausgangspunkt für unzählige Ausflugsziele bis hoch zur Nordsee auf der einen Seite und den großen Metropolen Hamburg und Bremen auf der anderen Seite.

Ostekieker.jpgSaftige Weiden und Felder, durchzogen von schilfbewachsenen Gräben und Kanälen, prägen hier die Landschaft.

Aber nur 3 km gen Westen erhebt sich schon die Wingst, der letze Ausläufer eines Geestrückens mit der höchsten Erhebung im Elbe-Weser Dreieck. Die sanfte und in weiten Teilen bewaldete Hügellandschaft bildet einen reizvollen Kontrast zur typisch norddeutschen Marsch- und Moorlandschaft ebenso wie zur nahen Hauptstrasse1.JPGNordseeküste.

Gemeinsam mit der Oste, die sich in vielen Schleifen und Windungen durch Geest und Marschland schlängelt, um zuletzt im Herzen eines großen Vogelschutzgebietes zwischen Sandbänken und Watt in die Elbe zu münden, erschließt sich dem Besucher hier eine unerwartet vielfältige Landschaft mit abwechslungsreicher Tier- und Pflanzenwelt.

Jahrhunderte lang bildete die Oste die Lebensader der Region. Der weiche Boden von Marsch und Moor war denkbar ungeeignet für den Bau fester Überlandwege und Straßen. Der Fluß mit seinem ständigen Wechsel von Ebbe und Flut dagegen bot den perfekten Verkehrsweg zu den großen Häfen und Städten an der Elbe und in alle Welt.

Sein Fischreichtum und das angrenzende fette Marschland machten die Menschen satt und aus seinem Schlick ließen sich vorzügliche Ziegel brennen.

vom_Garten_aus.jpgDer Bau der Eisenbahnstrecke Hamburg - Cuxhaven in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts brachte gravierende Umbrüche. Der historische Transport- und Handelsweg über die Oste verlor zunehmend an Bedeutung und im Gefolge veränderten sich die wirtschaftlichen Strukturen.  Mit ihrem Fluß versanken die alten Schiffer- und Handelsorte in einen Dornröschenschlaf, aus dem sie gerade erst so langsam erwachen.

Schlauchboot1.jpgGanz wesentlich trägt dazu die „Deutsche Fährstraße“ bei. Innerhalb kürzester Zeit hat sie sich zu einer der beliebtesten deutschen Ferienstraßen entwickelt, deren idyllischer ca. 75 km langer südlicher Abschnitt zwischen Bremervörde und der Ostemündung verläuft und sowohl per Schiff als auch per Fahrrad, Auto und - wer möchte - natürlich auch zu Fuß erforscht werden kann.

Auf der gesamten Strecke, welche im nördlichen Abschnitt entlang des Nordostseekanals bis in die Hafenstadt Kiel weiterführt, gibt es praktisch alle je vom Menschen erdachten Fluss- und Wasserquerungsmöglichkeiten zu bewundern und (!) zu benutzen. Neben den noch per Hand unter geschickter Ausnutzung des Tidenstroms über den Fluss gezogenen Prahmfähren ist die frisch restaurierte Schwebefähre in Osten - eine der letzten weltweit - ein ganz besonderer Höhepunkt.